Jahreshauptversammlung

Neue Gesichter im GVS Vorstand
GVS Vorstand 2016

Rüdiger Breitkopf übernimmt die Aufgaben als zweiter Vorsitzender des Gewerbe- und Verkehrsverein Scheeßel [GVS] von Carsten Gehse. Michael Meyer, Firmenkundenbetreuer der Volksbank Wümme-Wieste, prüft zukünftig die Vereinskasse. Beide wurden jüngst bei der Jahreshauptversammlung des GVS einstimmig gewählt. Nach acht Jahren aktiver Vorstandsarbeit, ist Carsten Gehse nicht wieder zur Wahl des zweiten Vorsitzenden angetreten. Für seine Nachfolge hat sich Rüdiger Breitkopf zur Wahl gestellt. Weitere Bewerber gab es nicht und so wurde der Webentwickler, Chef der Firma Ruebemix, einstimmig zum neuen Vize-Vorsitzenden des Scheeßeler Gewerbevereines gewählt. Für die Aufgabe im kommenden Jahr die Kasse zu prüfen, hat sich Michael Meyer zur Verfügung gestellt.

Stammtisch-Termine
Die Termine wurden bei der JHV natürlich auch besprochen und geplant

Montag, 4. April, 19.30 Uhr – GVS Stammtisch

im Scheeßeler Hof, Kirchstraße 2-3

Sonntag, 24. April, ab 11:00 Uhr – 2. Scheeßeler Spargelmarkt

Untervogtplatz (gegenüber vom Rathaus)

Montag, 2. Mai, 19.30 Uhr – GVS Unterwegs 

Die Kanzlei Lübbert lädt ein in die Große Straße 6

Montag, 6. Juni, 19.30 Uhr – GVS Stammtisch

im Scheeßeler Hof, Kirchstraße 2-3

Freitag, 17. Juni, ab 18:00 Uhr – MIDNIGHT SHOPPING

Gesamter Kernort

Montag, 4. Juli, 19.30 Uhr – GVS Unterwegs

Heide Holst und Thorsten Meyer laden in das Autohaus Holst, Vareler Weg 60

Montag, 5. September, 19:30 Uhr – GVS Stammtisch

im Scheeßeler Hof, Kirchstraße 2-3

Montag, 10. Oktober, 19:30 Uhr – GVS Stammtisch

im Scheeßeler Hof, Kirchstraße 2-3

Freitag, 28. Oktober, ab 18:00 Uhr – HALLOWEEN SHOPPING

Gesamter Kernort

Montag, 07. November, 19:30 Uhr – GVS Stammtisch

im Scheeßeler Hof, Kirchstraße 2-3

Samstag/Sonntag, 26./27. November, ab 14:00 Uhr – Weihnachtsmarkt mit Herz

rund um die „kleine“ Bahnhofstraße

Montag, 05. Dezember, 19:30 Uhr – GVS Stammtisch

im Scheeßeler Hof, Kirchstraße 2-3

4. Gewerbevereinstag der IHK Stade

Ein Tag voller Inspiration

Die IHK in Stade hat sich zum Ziel gesetzt, zur Stärkung von Handel und Gewerbe im Einzugsbereich der Kammer, Gewerbevereine mit Workshops und Vorträgen fit für heutige Herausforderungen zu machen. Dies findet im Rahmen eines Gewerbevereinstages statt. Stellvertretend für den Gewerbeverein Scheeßel hat die 3. Vorsitzende des GVS, Angelika Dorsch, an diesem informativen Tag teilgenommen.
Zum Auftakt beschrieb Christin Worbs von der IHK Mittlerer Niederrhein den Aktionstag „Heimat shoppen“, eine Imagekampagne für stationäre Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen. „Es bringt doch nichts, den Kunden vorzuwerfen, dass sie im Internet shoppen“, stellt die IHK Gastreferentin fest. Diese Feststellung bildete die Ausgangsbasis für die Idee, die bei den Kunden eine neue Begeisterung fürs lokale Einkaufen wecken soll. Gemeinsam mit IHK, Wirtschaftsminister, Sponsoren und den örtlichen Gewerbevereinen werden ein bis zweimal jährlich Aktionstage im gesamten Gebiet veranstaltet. Die Teilnahme verursacht keinerlei Kosten für die Unternehmen. Diese Aktionstage, die eine hohe mediale Präsenz erzeugen, machen gemeinschaftliches Engagement sichtbar. Mit Flyern, die aufzeigen warum einkaufen vor Ort die Lebensqualität der gesamten Region verbessert, einem gemeinsamen Logo und begleitendem Werbematerial, sorgt dieses Projekt für viel positive Resonanz. Die Anregung dieses Konzept auch für Innenstädte und Ortskerne im Elbe-Weser Raum zu realisieren, soll konkretisiert werden. Diese positive Rückmeldung der anwesenden Vertreter der Gewerbevereine im IHK Stade Bezirk wurde von den Zuständigen aufgenommen.

Weiter ging es mit dem Thema Standortpolitik. Das Kürzel BID steht für *Business Improvement District* eine gesetzlich geregelte Chance, gemeinschaftliche Initiativen von Unternehmen und Grundstückseigentümern, in einem klar begrenzten Quartier Aufwertung und Standortmarketing zu betreiben. Was für tolle Ergebnisse diese gemeinschaftliche Selbstverpflichtung der Grundstücksbesitzer liefern kann, zeigte Nina Häder von der City- und Standortmanagement BID GmbH, am Beispiel BID Tribarg in Hamburg. Projekte zur Aufwertung des jeweiligen Quartiers, werden von den Eigentümern finanziert. Dazu stellen sie einen Antrag auf Grundlage des Gesetzes zur Stärkung des Einzelhandels-, Dienstleistungs-, und Gewerbezentren (GSED) bei der jeweiligen Kommune. Statt also ausschließlich auf Vorschläge und Finanzmittel aus den jeweiligen Rathäusern zu vertrauen, nehmen die Geschäftsleute die Aufwertung ihres Quartiers selber in die Hand.
In einem halbstündigen Parcoursritt führte Rechtsanwältin Christine Appel, die Gewerbevereinsvertreter dann durch die Klippen des Vereinsrechtes. Haftungssystematik und Steuerrecht für Vereine lies manchen der Teilnehmer aufhorchen. Ob im eigenen Gewerbeverein all dies überhaupt in vollem Umfang bekannt ist? Diese Frage wurde beim Mittagsimbiss intensiv diskutiert.
Anschließend zeigte Norbert Hoffmann auf, warum Wochenmärkte so wertvoll für Innenstädte und Ortszentren sind. „Wir erleben einen Retro-Trend, weil die Menschen etwas brauchen, dass sie bei der heutigen Geschwindigkeit, Globalisierung und Digitalisierung erdet“, leitete der Stadtmarketing-Experte ein. Der Wochenmarkt ist heutzutage ein sozialer Treffpunkt. Er braucht Aufenthaltsbereiche zum Kommunizieren und zum Konsumieren. Wichtig dabei, der Wochenmarkt steht nur da gut wo die Menschen sind und funktioniert nur im Einklang mit den stationären Händlern. Mit Bildern von durch Marktbuden zugestellten Ladenaussichten, unterstrich Hoffmann was alles bei lieblos hin gezimmerten Wochenmärkten schief gehen kann. Wirklich gut funktionieren Nachmittags- und Abend-Wochenmärkte. Dort nehmen sich die Menschen Zeit, bei Kaffee oder Wein beisammen zu sein. Zum Abschluss dieses umfang- wie lehrreichen Tages, behandelt Norbert Hoffmann noch die Thematik „Innenstadt neu denken!“ Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung, erklärt Hoffmann, dass der Onlinehandel keinem stationären Händler Kunden abgräbt. „Es werden nachweislich mehr stationäre Käufe online vorbereitet als umgekehrt“, zeigte er anhand der Beispiele my müsli de, zalando und Co. die online begonnen und heute in den Citys Geschäfte eröffnet haben. Trotz dieser Erkenntnis gilt es aber, die Innenstädte und Ortskerne auf neue Ansprüche der Kunden auszurichten. „Emotionalisieren Sie ihre Innenstadt“, regt Hoffmann an, nicht mehr reinen Einkaufsraum sondern Lebensraum, eben den sozialen Treffpunkt zu schaffen.
Nach einem langen Tag der Gewerbevereine waren sich alle einig, nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Neben vielen Informationen und Anregungen, kam auch das Netzwerken zwischen den benachbarten Gewerbevereinen nicht zu kurz. So verständigten sich Sottrumer, Zevener und Scheeßeler Gewerbeverein darauf, zukünftig auch mal gemeinsam etwas zu überlegen.

Mitglied werden

Einfach die entsprechenden Daten in das Formular eintragen, speichern und an info@gewerbeverein-scheessel.de mailen. Oder ausdrucken und via Fax an die Nummer 04263/983373 senden.

%d Bloggern gefällt das: